Der Ablauf
Erst klären. Dann verlegen.
Die meisten Probleme werden nicht durch eine schönere Fliese gelöst, sondern durch eine Entscheidung zur richtigen Zeit. So stimmen wir Ihr Vorhaben ab.
1. Fliesenprojekt anfragen: Sie beschreiben das Ziel
Ort, Raum, ungefähre Fläche und die gewünschte Änderung reichen für den Anfang. Wenn Sie Risse, lose Stellen oder Feuchtigkeit kennen, nennen Sie diese. Unbekannte Details müssen Sie nicht erraten.
2. Untergrund und vorhandene Fliesen prüfen
Was bleibt? Was muss entfernt werden? Welche Anschlüsse und Höhen sind zu beachten? Wir besprechen die offenen Punkte und die nötige Beurteilung vor Ort. Bei einer umfassenden Renovierung gehören die Zuständigkeiten für Sanitär, Elektro und andere Arbeiten dazu.
3. Der Umfang kommt ins Angebot
Vorbereitung, Verlegung, Material, Fugen und Anschlüsse müssen nachvollziehbar beschrieben sein. Rückbau und Entsorgung gehören ausdrücklich geklärt. Verdeckte Schichten lassen sich nicht immer vorab vollständig beurteilen; entsprechende Annahmen müssen erkennbar bleiben.
4. Details und Termin werden abgestimmt
Format, Einteilung, sichtbare Kanten und Fugenfarbe sollten feststehen, bevor die Verlegung beginnt. Dazu kommen Materialzuständigkeit, Zugang und die Reihenfolge anderer Gewerke. Die Anfrage allein ist noch keine Beauftragung.
5. Fliesen verlegen und Trocknungszeiten einhalten
Vorbereitung, Abdichtung, Kleber und Fugenmaterial haben je nach Aufbau eigene Verarbeitungs- und Wartezeiten. Begehbar, wasserbelastbar und voll nutzbar sind nicht dasselbe. Eine frisch geflieste Dusche ist nicht allein deshalb einsatzbereit, weil sie fertig aussieht.
6. Geflieste Flächen nutzen und richtig pflegen
Zum Abschluss gehören die Fragen, wann die Fläche genutzt werden kann und welche Pflege zu den Materialien passt. Naturstein, keramische Fliesen und Silikonfugen brauchen nicht dieselbe Behandlung. Ungeeignete Reiniger können auch eine neue Oberfläche beschädigen.